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Weihnachtsmärkte

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Weihnachtsmärkte Die deutschsprachigen Länder sind bekannt für ihre schmücken Weihnachtsmärkte. Diese Tradition des vorweihnachtlichen Marktes reicht bis ins Mittelalter zurück. Damals diente er aber noch der Versorgung, heute steht das Vergnügen und das Beisammensein im Vordergrund. Die Freude am dampfenden Glühwein, an dem Duft gebratener Mandeln, verschiedener Speisen und liebevoll gestaltetem Kunsthandwerk zieht viele Einheimische aber auch Touristen in die Städte zum Weihnachtsmarkt. Mancherorts ist dann sogar der Weihnachtsmann zu sehen, der Geschenke an Kinder verteilt. Große Städte haben oftmals mehrere Märkte, die vom 1. Advent bis kurz vor Heiligabend, oder sogar darüber hinaus, geöffnet sind. Die ersten Weihnachtsmärkte im deutschsprachigen Raum fanden bereits vor mehr als 600 Jahren statt. Der älteste Weihnachtmarkt soll der Bautzener Wenzelsmarkt sein. Er soll das erste Mal 1384 in der Stadt Bautzen, in der Nähe von Dresden, stattgefunden haben. Ebenfalls seit sehr langer Zeit gibt es den Dresdner Striezelmarkt, den Nürnberger Christkindlesmarkt und den Augsburger Lebzeltermarkt. Allerdings hatten die Märkte im Mittelalter wenig mit unseren heutigen Vergnügungsveranstaltungen zu tun. Sie dienten nämlich hauptsächlich der Versorgung. Brauchte man etwas für Weihnachten und für den Winter, so zog man auf den Weihnachtsmarkt. Hier konnten sich die mittelalterlichen Stadtbewohner mit Nahrungsmitteln und Gebrauchsgegenständen für das Weihnachtsfest und den anstehenden Winter versorgen. Neben den Händlern erhielten Handwerker wie Korbflechter, Schuster und dann auch Spielzeugmacher das Recht auf den Märkten ihre Ware anzubieten. In einigen Orten durften auch Kuchenbäcker für das Wohl sorgen und Musikanten für musikalische Unterhaltung. Der langsame Übergang vom Versorgungsmarkt zum stimmungsvollen Vergnügungsmarkt beginnt im 17. und 18. Jahrhundert. In dieser Zeit verwandelte sich das Weihnachtsfest vom rein religiösen Fest zu einem bürgerlichen Familienfest. Geselliges Beisammensein und Geschenke für die Kinder gewannen an Bedeutung für die Mittel- und Oberschicht. Auf den vorweihnachtlichen Märkten waren vermehrt Speisen und Getränke im Angebot, aber auch Spielzeug. Aus dieser Zeit stammt auch der Brauch Krippen aufzustellen. Die ersten Krippen kamen zu Beginn des 17. Jahrhunderts aus Italien. Lebende Krippen mit Schafen, Ziegen und Eseln findet man manchmal noch heute vor allem auf ländlichen Märkten. Weihnachtsmärkte spiegeln auch den gesellschaftlichen Wandel. Mit dem Aufkommen der ersten Kaufhäuser ab 1920 verschwanden viele Waren von den Märkten, da sie in den Warenhäusern günstiger und in größere Auswahl zu haben waren. Um mehr Leute anzuziehen, wurden sie folkloristischer ausgerichtet. Tannenbäume und Lichter sorgten für eine gemütliche Atmosphäre. Feierliche Zeremonien, Musik und Karusselle sorgten für Vergnügen. Auch heutzutage sind Weihnachtsmärkte noch beliebt und haben sich den Zeiten angepasst. Natürlich gibt es heute Weihnachtsmärkte auf der ganzen Welt, aber die Atmosphäre der Weihnachtsmärkte im deutschsprachigen Raum bleibt unüberbietbar. Der Geruch von Glühwein, die Auswahl an Lebkuchen und die weihnachtliche Blasmusik sorgen für ein einzigartiges Erlebnis. Außerdem bleibt Kunsthandwerk im Trend. Weihnachtsmärkte locken heute viele Touristen aus der ganzen Welt und sind ein gutes Geschäft auch für die Kassen der Gemeinden.

1Scelta multipla

Weihnachtsmärkte gibt es nur in Deutschland.
Früher dienten die Weihnachtsmärkte der Versorgung.
Vor allem Einheimische besuchen den Weihnachtsmarkt.
Weihnachtsmärkte gibt es seit über 600 Jahren.
Handwerker gibt es heute nicht mehr auf dem Weihnachtsmarkt.
Vielen gefällt vor allem die Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt.
Seit es Kaufhäuser gibt sind viele Waren auf dem Weihnachtsmarkt verschwunden.
Gemeinden verdienen nicht so viel Geld mit dem Weihnachtsmarkt.

Mancano 8 risposte: conteranno come sbagliate.